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Crosstrainer oder Ellipsentrainer: Was ist der Unterschied?

Crosstrainer-oder-Ellipsentrainer

Unter den Hometrainern ist der Crosstrainer Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala. Die multifunktionalen Trainingsmöglichkeiten gestatten so gut wie alle Muskelgruppen gleichzeitig zu trainieren und aufzubauen. So sind auch Ausdauertrainings kein Problem, die Figur kann durch regelmässiges Training und entsprechender Fettverbrennung positiv beeinflusst werden. Gerne ein paar Tipps und Infos zum Kauf eines neuen oder gebrauchten Crosstrainers oder auch Elliptical-Trainer genannt.

Was ist eigentlich konkret der Unterschied zwischen einem Crosstrainer und einem Ellipsentrainer?

Die Unterschiede beziehen sich lediglich auf die Schwungmasse, die Funktionen und Trainingsmöglichkeiten sind eigentlich grundsätzlich die gleichen. So macht es so gut wie keinen Unterschied, für welches Modell man sich entscheidet. Lediglich die Produzenten unterteilen dies in Crosstrainer und Ellipsentrainer. Nützlich zu wissen ist: wo die Schwungmasse angebracht und wie der Bewegungsablauf ist. Bei einem Kauf ist somit weniger auf die Bezeichnung zu achten, entscheidend sollten andere Kriterien sein.

StabilitaetDie Stabilität

Ganz wichtig beim Crosstrainer ist die Stabilität. Gute Crosstrainer haben ein Eigengewicht zwischen 70 und 100 Kilo. Dieses Gewicht ergibt sich aus einem massiven Rahmen und des Gewichtes der Schwungmasse. Je schwerer die Schwungmasse, desto runder die Bewegungsabläufe. Je stabiler ein Crosstrainer gebaut ist, desto länger ist natürlich auch die Lebenserwartung. Es ist nicht damit zu rechnen, dass schon nach ein paar Monaten alles auseinander fällt. Ein Crosstrainer, der auch genutzt wird ist doch einigen Belastungen ausgesetzt, billiger Ramsch wird dies nicht lange überleben.

 

 

bewegungsablaufDie Bewegungsabläufe

Es ist bekannt, dass sich mit einem Crosstrainer gelenkschonend trainieren lässt. Knie und Gelenke werden wesentlich weniger beansprucht, als etwa mit einem Laufband. Für einen runden und flachen Bewegungsablauf ist das Gewicht zuständig. Es kann jedoch gesagt werden, dass bei einem Ellipsentrainer der Bewegungsablauf flacher verläuft als beim Crosstrainer. Um die Gelenke möglichst zu schonen, sollte die Höhe der Ellipse nicht mehr als 18 – 20 cm betragen. Hochwertige Lager verlängern die Lebensdauer und sind auch so gut wie wartungsfrei. Möglicherweise mal etwas nachfetten. Das war es schon.

schrittlaengeWelchen Einfluss hat die Schrittlänge?

Der Bewegungsablauf eines Crosstrainers ist ellipsenförmig, wobei eine Umdrehung einem Schritt entspricht. Diese Umdrehungen können unterschiedlich groß sein und dadurch ergibt dies auch unterschiedliche Schrittlängen. So ist es eigentlich als logisch anzusehen, dass große Leute mit langen Beinen eine größere Schrittlänge haben. Hier stellt sich ein Problemchen. Möchten Leute unterschiedlicher Größe auf dem gleichen Crosstrainer trainieren, haben diese Personen natürlich unterschiedliche Schrittlängen. Beim Kauf sollte jedoch die größere Schrittlänge verbindlich sein. Es fällt einer kleineren Person leichter etwas größere Schritte zu machen als umgekehrt. So sind etwa 50 cm Schrittlänge ideal für Personen mit einer Körpergrösse um 190 cm.

Was bedeutet der Q-Faktor?

Das hört sich hochwissenschaftlich an ist aber relativ einfach zu erklären. Schmale Personen haben auch die Füße näher zusammen als breit gebaute Menschen. Pedalabstände von 13 cm und mehr sind gut für eher breite Körper, bei schmalen Personen sollte dieser Abstand darunter liegen. Das Mittelmaß ist zwischen 5 cm und 10 cm. Gute Hersteller wissen natürlich auf was es ankommt und liefern Geräte mit einem richtigen Pedalabstand. Ein ungeeigneter Pedalabstand erschwert das Training mit einem Crosstrainer, es treten schneller Ermüdungserscheinungen auf, auch Muskelverkrampfungen können sich ergeben. So simpel es ausschaut, der Pedalabstand sollte auf die trainierende Person abgestimmt sein.

Was bewirkt die Schwungmasse?

sixpack

Es muss immer das Gesamtpaket stimmen um einen guten Crosstrainer zu bauen, ein ganz wichtiger Baustein dafür ist die Schwungmasse. Hier ist wichtig, dass diese ein großes Eigengewicht besitzt um einen runden Bewegungsablauf produzieren zu können. Ist die Schwungmasse zu leicht, hat sie Mühe beim Wendepunkt, das kann Verzögerungen im Bewegungsablauf erzeugen, was für die trainierende Person als sehr unangenehm empfunden wird. Schwere Schwungmassen entwickeln genügend Eigendynamik den oberen Wendepunkt ruckfrei zu überwinden.

Der Computer und seine Möglichkeiten

Bessere Crosstrainer sind mit einem Computer ausgestattet, aber bei den einzelnen Computern gibt es in Bezug auf die technischen Möglichkeiten Unterschiede. So lassen sich bei den einfachen Ausführungen lediglich ein paar Daten wie zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit abrufen und allenfalls noch der Puls messen. Die ausgefeilten Modelle haben weitere Funktionen. So wird anhand des Pulses das Training gesteuert.

Der Puls wird laufend aufgezeichnet und ausgewertet. Kommt dieser in einen Grenzbereich, wird die Induktionsbremse automatisch gelockert, so dass weniger Kraftaufwand benötigt wird. Der Puls wird sich wieder normalisieren. Wichtig bei einem Computer ist ein großes Display – um dieses ohne Verrenkungen machen zu müssen – problemlos ablesen zu können. Natürlich verfügen diese Computer auch über alle anderen Funktionen der einfacheren Modelle. Je nach eigener Fitness können Programme vorgegeben werden. Der Computer regelt dann die Intensität des Trainings eigenständig. Schneller, langsamer, mehr Steigung, weniger Steigung.

Die Preise solcher Computer sind je nach vorhandenen Programmen unterschiedlich. Crosstrainer-Computer können aber mithelfen, gesteckte Ziele kontinuierlich zu verfolgen. Von Neueinsteiger bis hinauf zum Leistungssportler. Ein solcher Computer ist nicht zwingend nötig seiner Fitness etwas Gutes zu tun, andersrum auch keine überflüssige Spielerei. Je ernster ein Training genommen wird, desto wichtiger ist ein Computer. Ein Computer hat die Aufgabe zu überwachen und Daten zu speichern, dazu werden immer neue Programme erstellt. Eine der neusten Entwicklungen sind Cross-Computer die sich sogar über ein Smartphone steuern lassen. Umgekehrt lassen sich die gespeicherten Daten drahtlos auf das Smartphone übertragen um zu Hause dann in aller Ruhe analysiert werden zu können.